CBD bei Multiple Sklerose (MS) – Eine Betroffene berichtet

CBD bei Multiple Sklerose (MS)

Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine chronisch-entzündliche, neurologische Erkrankung mit diversen Verlaufsformen. Leider sind die genauen Ursachen der Krankheit zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geklärt, weshalb eine vollständige Heilung nicht möglich ist. Immerhin lässt sich MS einigermaßen gut behandeln, mit dem Ziel, die Schübe zu verhindern und den Eintritt von Beeinträchtigungen weitestgehend zu verschieben.

Nun gibt es immer mehr Stimmen, die CBD gegen Multiple Sklerose bzw. deren Begleiterscheinung erfolgreich einsetzen. Eine recht bekannte Vertreterin aus dem deutschsprachigen Raum ist Heike Führ, die ihre Erfahrungen mit Cannabidiol bei MS in ihrem Buch gesammelt hat. 

 

Was ist Multiple Sklerose (MS)? – Ein paar Fakten

Weltweit sind ca. 2,5 Millionen Menschen von der Krankheit betroffen. In Deutschland sind es rund 200.000, wobei hauptsächlich Frauen (70%) davon betroffen sind. Die Wahrscheinlichkeit an MS zu erkranken liegt bei ca. 0,1 – 0,2 Prozent. Die Krankheit tritt vermehrt im Alter zwischen 20 und 40 Jahren auf. Einen Einfluss haben Umweltfaktoren und Erbanlagen. Die Symptome sind recht unterschiedlich, weshalb Multiple Sklerose auch “die Krankheit mit den vielen Gesichtern” genannt wird. Die Beschwerden treten vor allem in SchĂĽben auf. Auch wenn es keine Heilung zum jetzigen Zeitpunkt gibt, ist die Krankheit bzw. die Begleiterscheinungen behandelbar.

 

CBD bei Multiple Sklerose (MS)

Heike Führ ist selbst an Multiple Sklerose erkrankt und konsumiert seit einiger Zeit CBD. Ihre positiven Erfahrungen damit hat sie u.a. in ihrem oben verlinkten Buch geschildert. Große Erfolge feiert sie vor allem bei der krankheitsbedingte Erschöpfung (Fatigue).

“FĂĽhr ist aktive Bloggerin im Bereich “Multiple Sklerose” und hat bereits sehr viele Artikel ĂĽber CBD und die Anwendungsmöglichkeiten geschrieben! […] CBD ist ihr “persönliches Wundermittel” und hilft ihr enorm gegen einige Symptome der MS – vor allem gegen die erschöpfende Fatigue!”

– Inhaltsangabe “Hanf – Erfahrungen mit CBD!: Infos rund um Cannabidiol, Cannabis & THC” auf Amazon

CBD wirkt für Führ ganzheitlich, auch für die Psyche. Das Gute an dem Naturheilmittel: Cannabidiol besitzt, im Gegensatz zu THC, keine berauschende Wirkung. Es macht also nicht high und nicht abhängig. Weiter ist es legal in den verschiedensten Formen erhältlich.

DiesbezĂĽglich ist auch folgendes (englischsprachiges) Video und dessen Kommentare interessant:

“I have MS and I have been canavidiol (cbd). It help me a lot. Before I took 9 different medicines for different symptons. I stopped taking them.
I still take my Gilenya everyday as I should.
Before I missed work several days a month. Now I have not missed a working day for a year and a half.
I am now making a comeback to the gym and making great progress with my strength and cardio even with my right arm and half of my legs damaged from lesions from ms.”

– Kommentar unter dem Video

Frei ĂĽbersetzt schreibt der Betroffene:

“Ich habe MS und ich nutze Cannabidiol (CBD). Es hilft mir sehr. Vorher habe ich 9 verschiedene Medikamente fĂĽr verschiedene Symptome genommen. Ich habe aufgehört diese zu nehmen.

Ich nehme meine Gilenya immer noch jeden Tag, so wie ich soll.

Vorher habe ich einige Tage im Monat auf der Arbeit gefehlt. Jetzt habe ich seit 1,5 Jahren keinen einzigen Arbeitstag gefehlt.

Ich mache jetzt mein Comeback im Fitnessstudio und mache einen guten Fortschritt mit meiner Stärke und Ausdauer, auch wenn mein rechter Arm sowie die Hälfte meiner Beine von den Läsionen der MS geschädigt wurden.”

Bewundernd zu sehen, gegen was fĂĽr eine Vielzahl an Krankheiten CBD anscheinend eingesetzt werden kann und was fĂĽr ein Fortschritt die kommentierende Person gemacht hat.

 

Fazit: Der Einsatz kann sich lohnen!

Mehrere Personen berichten positiv über den Einsatz von Cannabidiol gegen MS. Natürlich kann keine Allgemeingültigkeit für diese individuellen Erfolge ausgesprochen werden, da die Wirkung von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein kann. Jedoch geben die Berichte Mut und zeigen einen weiteren Weg, den Betroffene einschlagen können.

Wichtig: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Behandlung! Obwohl Cannabidiol kaum bis keine Nebenwirkungen zugesprochen werden, sollte vor einer Selbsttherapie Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden.