Erfahrungsbericht: CBD bei Panikattacken & Angstzustände + Interview

CBD bei Panikattacken und Angstzustaenden

Eine Panikattacke erleidet jeder Fünfte hierzulande mindestens einmal im Leben. Bei knapp vier Prozent entwickelt sich sogar eine Panikstörung. Bei einer Panikattacke überkommt dem Betroffenen aus heiterem Himmel ein Angstzustand, der von zittern, schwitzen und Herzpochen begleitet wird. Auch die Angst vor Luftknappheit oder einer ernsthafteren Attacke wie Herzinfarkt spielen eine Rolle. Dabei sind die Auslöser von Mensch zu Mensch verschieden. Die Dauer eine Panikattacke erstreckt sich durchschnittlich auf ca. 30 Minuten, während sie nach 10 Minuten meist ihren Höhepunkt erreicht. 

Auch wenn eine solche Panikattacke an sich keinen körperlichen Schaden verursacht, ist sie für die Betroffenen dennoch eine starke Einschränkung im alltäglichen Leben. Doch was hilft dagegen? Kann CBD bei Panikattacken und Angstzuständen helfen?

 

CBD bei Panikattacken & Angstzuständen – Erfahrung

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Stephan Leaf leidet selbst unter Panik- und Angstzuständen. In seinem Buch “Panik, chill mal!” berichtet er ĂĽber seine Erfahrungen mit CBD bei Panikattacken und Angstzuständen. Wir durften ihm anlässlich seiner Buchveröffentlichung ein paar Fragen stellen.

 

Hallo Stephan. Stell dich doch kurz unseren Lesern vor.

Hallo Manuel, zuerst mal danke dass ich bei euch zu Gast sein darf. Ich bin Anfang 30, komme aus Österreich und habe Jahre mit wiederkehrenden Angst- und Panikattacken gelebt. Danach war ich lange Zeit auf der Suche nach einer für mich passenden Lösung ohne täglich Medikamente mit schwerwiegenden Langzeitnebenwirkungen nehmen zu müssen. Da bin ich dann über CBD gestolpert.

 

Wie bist du auf CBD aufmerksam geworden?

In meiner Jugend war ich dem Konsum von Cannabis nicht abgeneigt und habe, wie viele andere wahrscheinlich auch, hin und wieder Cannabis geraucht. Damals galt aber: je höher der THC Gehalt und je niedriger der CBD Anteil, desto besser. Erst durch meine Recherchen über mögliche Auswirkungen von Cannabiskonsum auf die Psyche bin ich auf CBD gestoßen. Und da gab es tatsächlich Erfahrungsberichte von Cannabiskonsumenten, die CBD als Mittel der Wahl bei durch THC ausgelösten Angstzuständen beschrieben haben. Irgendwann, durch Zufall, bin ich dann auf eine kleine Studie gestoßen, die sich mit CBD bei Depressionen beschäftigt hat. Also hab ich CBD auch bei mir probiert.

 

Welche Beschwerden / Krankheiten wolltest du mit CBD bekämpfen?

Meine Panik- und Angstzustände. Und das schafft CBD hervorragend. Mittlerweile hilft es mir auch bei starken Rückenschmerzen oder starken Kopfschmerzen. Bei beiden Schmerzzuständen könnte ich mit herkömmlichen Schmerzmitteln nicht mehr Arbeiten und wär ein Fall fürs Bett. Wenn ich CBD zu mir nehme bin ich zumindest noch soweit in der Lage von der Couch aus Dinge zu erledigen oder zu arbeiten.

 

Seit wann konsumierst du CBD-Produkte und welche Form (Ă–l, Liquid, Creme,…) bevorzugst du?

Ich bin mittlerweile seit fast 2 Jahren CBD Konsument. Da ich noch Raucher bin erschien mir der Konsum von BlĂĽten passend. Da man aber nicht unbedingt bei einem Getränk mit Freunden in einem Lokal “schnell mal einen Joint drehen” kann, habe ich auch CBD Ă–l probiert. Und es ist eine der besten Formen, die ich auch gerne Freunden oder Familienangehörigen weiter empfehle. Denn die Hemmschwelle, sich “Gras”, auch wenn es legal ist, zu kaufen ist doch etwas höher als sich ein paar Tropfen aus der Apotheke zu holen.

Anmerkung der Redaktion: BlĂĽten sind nicht in jedem Land legal (bspw. Deutschland). Dort muss auf andere CBD Formen wie Ă–le oder Liquids zurĂĽckgegriffen werden!

 

Wie zufrieden warst und bist du mit der Wirkung von CBD?

Nach wie vor zufrieden. Also wirklich, von den ersten Tagen an bin ich begeistert davon, was CBD in meinem Körper macht während ich im Kopf klar bleibe.

 

Du hast auch ein Buch ĂĽber deine Erfahrungen verfasst. Kannst du noch etwas mehr zum Inhalt sagen und weshalb du ein Buch schreiben wolltest?

Eigentlich war die Recherche anfangs recht mĂĽhsam. Also ganz am Anfang. Jeder hatte da und dort ein bisschen was geschrieben, vieles war nur in irgendwelchen unverständlichen Studien zu finden und man landete schnell auf Seiten die einem das Blaue vom Himmel erzählten und im Endeffekt nur ihr ĂĽberteuertes “CBD Ă–l” verkaufen wollten. Und weil ich es einfach satt gehabt habe, hab ich mich hingesetzt, ĂĽberall die Kernaussagen herausgefiltert und niedergeschrieben.

Damit die Sache aber Rund wird muss man nicht nur täglich seine paar Tropfen CBD nehmen. Man muss an seinem Geist, seiner Willensstärke arbeiten. Das ist der Garant dafür wieder angstfreier leben zu können. Und was eignet sich besser den Geist zu trainieren als Meditation? Darum hab ich auch einen kleinen Ausflug in die Welt der Meditation mit einfließen lassen und so kann jede Leserin und jeder Leser für sich an beiden Enden arbeiten.

Wichtig war mir aber immer darauf hinzuweisen, dass man keinesfalls alleine, ohne ärztliche Begleitung, eine Besserung erzielen kann. Wenn man seine Therapeutin oder seinen Therapeuten mit einbezieht dann kann man mit CBD, Meditation und einer Therapie rasche Fortschritte erzielen.

 

Welchen Tipp wĂĽrdest du Menschen mit auf den Weg geben, die ebenfalls darĂĽber nachdenken, CBD zu konsumieren?

Traut euch. Fangt niedrig an und steigert langsam die Dosis. Mehr als im schlimmsten Fall “hat mir nicht geholfen” kann nicht passieren. Worauf ihr aber unbedingt achten mĂĽsst: kauft keinen MĂĽll. Nehmt euch Zeit die verschiedenen CBD Produkte zu vergleichen. Ein gutes Produkt und einen seriösen Hersteller erkennt man immer an einem Analysezertifikat eines unabhängigen Labors der Inhaltsstoffe seiner Produkte. Das garantiert auch mir als Konsument, dass ich das bekomme was mir versprochen wurde. Und kein durch Schadstoffe belastetes Produkt konsumiere.

 

Wir bedanken uns vielmals fĂĽr das tolle Interview!

 

“Panik, chill mal” – Mit CBD und Meditation gegen Panikattacken

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Das Buch von Stephan Leaf gibt es für nur 4,99 Euro bei Amazon. Wie der Auto selbst im Interview beschrieben hat, schildert er dort seine Erfahrungen mit CBD bei Angstzuständen und Panikattacken. Dabei setzt er nicht nur auf Cannabidiol, sondern nutzt auch gleichzeitig Meditation.