CBD bei Morbus Crohn (chronisch entzündeter Darm)

CBD bei Morbus Crohn

Morbus Crohn zählt zu den entzündlichen Darmkrankheiten, die chronisch auftreten. Die Prävalenz der Betroffenen liegt hierzulande bei gut 300 auf 100.000. In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Anzahl der Neuerkrankungen zugenommen. Dabei sind beide Geschlechter gleich oft betroffen. Meist tritt die Krankheit im Lebensalter von 15 bis 35 auf.

Behandlungsansätze gibt es verschiedene und sollten auch nur in Absprache mit einem Facharzt begonnen werden. Da CBD jedoch bereits gegen Entzündungen helfen soll, stellt sich in diesem Fall ebenfalls die Frage, ob CBD bei Morbus Crohn eingesetzt werden kann.

 

Was ist Morbus Crohn?

Wie bereits eingangs erwähnt, zählt die Krankheit zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Dabei kann die Crohn-Krankheit in jedem Abschnitt des Verdauungstrakts auftreten, also von Mund bis zum After. In den meisten Fällen ist jedoch das Ende des Dünndarms (Ileum) oder der obere Abschnitt des Dickdarms (Kolon) betroffen.

Im Gegensatz zur Colitis ulcerosa kann sich nicht nur die Oberfläche der Darmschleimhaut entzünden, sondern auch die tiefere Schichten erkranken. Besonders betroffen sind jüngere Menschen zwischen 15 und 35. Dabei verläuft die Krankheit in Schüben, die mal mehr oder weniger stark ausfallen.

 

Morbus Crohn – Ursachen

Eine genaue Ursache konnte bis zum heutigen Tage nicht bestimmt werden. Aufgrund einer häufigen Verbreitung innerhalb einer Familie, spielt die genetische Veranlagung wohl eine entscheidende Rolle. Einzelne Krankheitsgene führen dazu, dass die Krankheit bei den Betroffenen auftritt. Ebenso gibt es Umweltfaktoren, die das Risiko für einen chronisch entzündeten Darm erhöhen. Dazu zählt beispielsweise das Rauchen.

Eine “falsche” Ernährung ist nach aktuellen Kenntnisstand nicht für das Ausbrechen der Krankheit oder die Schübe verantwortlich.

 

Morbus Crohn – Symptome

Die Symptome für Morbus Crohn sehen in vielen Fällen folgendermaßen aus:

  • langanhaltender Durchfall
  • Bauchschmerzen (krampfartig)
  • ungewollter Gewichtsverlust
  • Entzündungen außerhalb des Darmes

Jedoch können die Symptome von Patient zu Patient schwanken, abhängig davon, welcher Teil des Verdauungstraktes betroffen ist.

 

Hilft CBD bei Morbus Crohn?

CBD erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit, da das Mittel natürlich ist und gegen eine Vielzahl an Krankheiten eingesetzt werden kann. CBD zu erwerben ist kein Problem und auch die Einnahme gestaltet sich denkbar einfach. Dabei kommt Cannabidiol mit so gut wie keinen nennenswerten Nebenwirkungen daher. Bleibt nur noch zu klären, ob ein Einsatz bei Morbus Crohn sinnvoll ist.

Allgemein ist bekannt, dass CBD entzündungshemmend auf den menschlichen Körper wirkt. Eine Studie hat nun gezeigt, dass CBD bei UC durchaus positive Wirkungssignale erreichen kann.

“Although the primary endpoint was not reached, several signals suggest CBD-rich botanical extract may be beneficial for symptomatic treatment of UC.”

Da in Israel die Bedingungen für die Forschung mit Cannabis und Cannabidiol deutlich besser sind, konnten dort auch schon weitere Forschungsergebnisse ermittelt werden. In einem Experiment wurde herausgefunden, dass bei einer Dosierung von CBD-Öl mit 15% Cannabidiol (CBD) und 4% Tetrahydrocannabinol (THC) die Symptome / Beschwerden bei bis zu 65% der Betroffenen stark zurückging. Bei der Kontrollgruppe hingegen, die lediglich ein Placebo erhielt, konnte keine Besserung festgestellt werden.

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Fazit: CBD kann bei Morbus Crohn helfen!

Die Forschungen befinden sich noch in einem frühen Stadium. Dennoch konnten bereits erste positive Ergebnisse bei der Behandlung mit Cannabidiol erzielt werden. Für eine aussagekräftige Aussage sind noch weitere Studien vonnöten.

Vor eine Selbsttherapie mit CBD sollte ein Arzt aufgesucht werden. Mit diesem wird die Einnahme von CBD besprochen und kontrolliert.